👋 Willkommen zu Teil 4 unserer kleinen DPP-Serie.
In den ersten drei Teilen haben wir gezeigt:
• wo der Digitale Produktpass auf deinem Produkt platziert werden kann
• wie dein Textil technisch mit dem DPP verbunden wird (QR oder NFC)
• welches Erlebnis deine Kunden beim Scan erwartet
Doch eine entscheidende Frage bleibt noch:
Woher kommen eigentlich die Daten im Digitalen Produktpass?
Denn ein NFC-Chip oder QR-Code allein enthält keine Produktinformationen. Er öffnet lediglich den Zugang zu einem System im Hintergrund.
Und genau dort liegt der eigentliche Kern des Digitalen Produktpasses: in den strukturierten Daten aus deiner Lieferkette.

Der Digitale Produktpass soll Transparenz über ein Produkt schaffen – nicht nur für Kunden, sondern auch für Händler, Behörden und Recyclingpartner.
Dafür werden Informationen benötigt wie:
Diese Daten liegen jedoch meist nicht an einem einzigen Ort.
In vielen Unternehmen sind sie verteilt auf:
Damit daraus ein funktionierender Digitaler Produktpass entsteht, müssen diese Informationen strukturiert erfasst und miteinander verbunden werden.

Ein zentraler Bestandteil des DPP ist die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette.
Das bedeutet: Marken müssen nachvollziehen können,
Diese Transparenz wird auch im Rahmen der europäischen Due-Diligence-Anforderungen immer wichtiger.
Der Digitale Produktpass macht diese Informationen erstmals für verschiedene Akteure sichtbar und nutzbar.
Zum Beispiel für:
Damit das funktioniert, müssen Lieferketteninformationen systematisch erfasst und verwaltet werden.
Hier kommen spezialisierte Lösungen ins Spiel, die Marken dabei unterstützen, ihre Lieferketten transparent zu machen.
Plattformen wie Retraced ermöglichen es Unternehmen,
Diese Daten bilden die Grundlage für den Digitalen Produktpass.
Wenn ein Produkt später über QR oder NFC gescannt wird, ruft die digitale Infrastruktur genau diese Informationen ab.
Der DPP wird damit zu einer Schnittstelle zwischen physischem Produkt und Lieferkettenwissen.
Wenn man den Digitalen Produktpass als System betrachtet, wird das Zusammenspiel der einzelnen Elemente deutlich:
1️⃣ Das Produkt
Ein QR-Code oder NFC-Trigger verbindet das physische Textil mit seiner digitalen Identität.
2️⃣ Die digitale Infrastruktur
Plattformen wie r-pac CNCT verwalten die Produktidentität und stellen den Zugang zu den Daten bereit.
3️⃣ Die Lieferkettendaten
Lösungen wie Retraced strukturieren die Informationen über Materialien, Produktion und Nachhaltigkeit.
Erst wenn diese drei Ebenen zusammenarbeiten, entsteht ein vollständiger Digitaler Produktpass.
Interessanterweise beginnen viele Unternehmen ihre DPP-Reise nicht mit NFC oder QR – sondern mit der Strukturierung ihrer Lieferkettendaten.
Denn ohne diese Informationen bleibt der Digitale Produktpass leer.
Wer früh damit beginnt,
schafft die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung.

Müssen alle Daten direkt im Chip oder QR-Code gespeichert werden?
Nein. Der Chip oder Code dient lediglich als Zugangspunkt. Die eigentlichen Daten werden auf sicheren Plattformen im Hintergrund gespeichert.
Welche Daten müssen im Digitalen Produktpass enthalten sein?
Die genauen Anforderungen werden aktuell von der EU definiert.
Typische Inhalte sind jedoch:
Kann ich den Digitalen Produktpass auch ohne Plattform umsetzen?
In der Praxis ist das schwierig.
Da der DPP große Mengen strukturierter Daten benötigt, ist eine Plattformlösung meist notwendig, um Informationen effizient zu verwalten und zu aktualisieren.

Der Digitale Produktpass besteht aus mehr als nur einem Trigger auf dem Produkt.
Er ist ein System aus drei Ebenen:
Erst wenn diese Elemente zusammenspielen, entsteht ein funktionierender DPP.
Für Marken bedeutet das: Die technische Verbindung zum Produkt ist wichtig, aber die Qualität und Struktur der Daten im Hintergrund entscheidet über den echten Mehrwert.

👉 Teil 1: Wo du den Digitalen Produktpass am besten auf deinem Produkt platzierst
👉 Teil 2: NFC oder QR – wie du dein Produkt mit dem DPP verbindest
👉 Teil 3: Vom Scan zur Story – wie du das digitale Erlebnis gestaltest
👉 Teil 4: Woher die Daten kommen – die Rolle der Lieferkette im DPP













