„Was gibt’s Neues?“ ist eine der häufigsten Fragen, die wir von Clubs, Brands und Produktionsverantwortlichen hören – vor allem dann, wenn das nächste Trikot oder die nächste Kollektion gerade entsteht.
Und ganz ehrlich: Die Frage ist verständlich, aber sie führt oft in die falsche Richtung.
Natürlich arbeiten wir laufend an Innovationen und bringen auch neue Varianten und Effekte auf den Markt. Aber bei einem Portfolio mit 150+ Heat-Transfer-Techniken bedeutet „neu“ nicht jedes Jahr automatisch „eine komplett neue Technik“.
In der Praxis passiert etwas anderes: Die Rolle von Logos verändert sich. Und damit verändern sich die Anforderungen an Material, Haptik, Applikation, Erweiterbarkeit – und zunehmend auch an digitale Funktionen.
Kurz gesagt: Das Logo wird neu gedacht.
Viele Kunden fragen nicht nach „Neu“, weil sie schon alles kennen. Sie fragen, weil sie spüren, dass sich die Spielregeln verändert haben:
„Neu“ bedeutet also nicht immer „neu erfunden“. Es bedeutet:
Und genau hier wird’s spannend: Wir beantworten „Was gibt’s Neues?“ nicht mit einer Liste von 20 neuen Effekten. Denn am Ende ist nicht wichtig, ob etwas „neu erfunden“ ist. Wichtig ist, ob es für euer nächstes Projekt einen Unterschied macht.
Und wenn wir auf aktuelle Projekte schauen, sehen wir ziemlich klar, was gerade wirklich gefragt ist. Hier sind 7 Trends, die 2026 zählen:
3D SILICONE ist längst nicht mehr „nur ein 3D-Effekt“. 2026 wird es stärker als Materialwelt genutzt – also als System, das Design, Haptik und Erweiterbarkeit zusammenbringt.
Besonders sichtbar ist das im Profifußball: Das Clublogo rückt im Projektablauf nach vorne – nicht ans Ende. Warum? Weil die Entscheidung fürs Wappen oft die Richtung für weitere Designelemente vorgibt:
Viele Clubs wollen weg vom „Patchwork“ aus fünf Techniken – hin zu einer klaren Logik: markenprägende Elemente in einer konsistenten Materialwelt, funktionale Elemente wie Namen & Zahlen und Sponsorenlogos bewusst flach.
Genau diese Balance ist auch Teil unserer Trikotlogik: Ein professionell veredeltes Trikot besteht aus mehreren Elementen (Clublogo, Sponsor, Authentic/Neck Label, Namen & Zahlen etc.) und der moderne Look entsteht oft aus der Balance von 3D-Highlights und flachen Elementen.
Ein Club plant ein neues Trikot. Optisch steht das Design schnell, aber dann kommen die typischen Fragen:
„Was machen wir mit dem Wappen, dem Nackenlogo, dem Authentic Label?“
Wenn diese Elemente in unterschiedlichen Techniken entstehen, wächst die Komplexität im Hintergrund: andere Applikationsparameter, andere Haptik, andere Produktionslogik.
Wird das Wappen dagegen als „Anker“ in 3D SILICONE gedacht, können viele der markenprägenden Elemente in derselben Materialwelt bleiben – mit Varianten in Oberfläche, Ebenen, Effekten oder Struktur.
Das schafft Ruhe, auch bei Nachproduktionen und späteren Erweiterungen.

Connected Features werden 2026 nicht mehr als Spielerei diskutiert, sondern als Produktlogik: Echtheit, Fanbindung, Aktivierung, Daten.
Wichtig: Es geht nicht darum, „Technologie aufs Trikot zu packen“. Es geht darum, dass ein Trikot oder ein Logo ein extrem starker Berührungspunkt ist – sichtbar, emotional, dauerhaft präsent. Und genau deshalb wird es in vielen Konzepten zu einer digitalen Brücke.
Genau hier setzt unser Ansatz „Connected Jersey“ an: Ein Jersey kann vom reinen Merch-Produkt zum digitalen Touchpoint werden.
Was wir dabei als „erwachsen“ sehen:
Ein Club launcht ein Sondertrikot. Früher wäre die Geschichte beim Verkauf zu Ende gewesen. Heute beginnt sie dort.
Mit einem Tap (NFC) oder Scan (QR) wird das Trikot zum Schlüssel: Fans bekommen Zugang zu exklusivem Content, Gewinnspielen oder einem Collector Pass.
Der Effekt: Mehr Engagement in Social Media, mehr Gesprächswert – und ein Sponsor kann nicht nur „auf dem Ärmel sein“, sondern Teil der Aktivierung werden.
Wenn ein Kunde „neu“ fragt, ist die richtige Antwort oft nicht „neue Technik“, sondern: neue Kombination.
Statt „eine Technik für alles“ setzen viele Clubs und Brands auf Hybrid-Lösungen, bei denen verschiedene Materialwelten bewusst kombiniert werden:
Wichtig dabei: Es geht nicht um „mehr“ um jeden Preis – sondern um gezielte Akzente, die ein Design hochwertiger machen, ohne es unruhig wirken zu lassen.
Ein Hybrid, den wir aktuell sehr häufig sehen, ist 3D SILICONE X FABRIC. Der Gedanke dahinter ist simpel, aber extrem wirkungsvoll:
Du behältst die Klarheit und Präzision von 3D SILICONE und gibst dem Logo über den textilen Untergrund eine komplett neue Wirkung.
Je nach Stoff entsteht ein völlig anderer Charakter:
Und genau das ist 2026 ein entscheidender Vorteil: Du kannst innerhalb eines Designs unterschiedliche Stimmungen erzeugen – ohne den Look zu überladen.
Ein Club plant ein tonales Jubiläumstrikot. Das Wappen soll hochwertig wirken – aber nicht zu dominant. Ein klassisches gesticktes Logo wäre möglich, wirkt im Ton-in-Ton aber oft zu „busy“ und verliert im Close-up an Eleganz.
Mit einem Hybrid wie 3D SILICONE X SATIN entsteht ein Premium-Look: feine Details, klare Kanten, eine ruhige Materialwirkung – und trotzdem genug Tiefe, um in Detailaufnahmen richtig zu überzeugen.
Das Ergebnis ist nicht „lauter“. Es wirkt bewusster, hochwertiger – und deutlich moderner.

„Limited“ funktioniert nur, wenn es sich auch so anfühlt.
2026 sehen wir klar: Collector-Logiken nehmen zu – im Fußball (Sondertrikots, Anniversary Drops), aber genauso in Fashion, Sportswear und Collabs.
Was in der Praxis wirklich wirkt:
Eine Marke plant eine Capsule Collection mit begrenzter Stückzahl. Das Design ist stark – aber es fehlt das „Beweisgefühl“, dass es wirklich limitiert ist.
Mit einer sichtbaren Seriennummer wird aus einem Produkt ein Sammlerstück. Und mit QR/NFC kann diese Seriennummer sogar digital verlängert werden: Echtheitsnachweis, Story, Behind-the-scenes, Zugang.
Das Entscheidende: Individualisierung muss früh eingeplant werden – nicht erst, wenn das Design schon feststeht.

Hier wird’s sehr pragmatisch: Viele Unternehmen verlieren täglich Zeit und Geld, weil Bestände nicht stimmen, Prozesse manuell sind und Transparenz fehlt.
Genau deshalb wird RFID 2026 häufiger dort diskutiert, wo es früher nicht diskutiert wurde: beim Branding. Denn Branding ist bereits an jedem Artikel – und kann zur Trägerstruktur für digitale Identität werden.
Unsere RFID-Lösungen beschreiben genau dieses Problem: Ohne digitale Identität bleiben Artikel schwer auffindbar, schwer steuerbar und schwer nachverfolgbar – RFID ist ein Weg, das zu lösen.
Und wir positionieren den Einstieg bewusst als machbar: Branding + RFID + Systemanbindung – nicht als „IT-Monsterprojekt“. Der passende Weg rein ist ein Pilot: Bereich wählen, Lösung definieren, Hardware festlegen, Integration planen, testen.
Eine Brand hat mehrere Lagerstandorte und einen wachsenden E-Com-Anteil. Inventur ist jedes Mal ein Riesenaufwand: zählen, korrigieren, erklären.
RFID macht daraus einen sauberen Prozess: Artikel werden automatisch erfasst, Bestände stimmen, Out-of-Stock sinkt, Nachschub kann intelligent gesteuert werden.
Der Clou: Wenn RFID direkt über Labels/Branding integriert ist, wird es kein „Zusatzprojekt“, sondern Teil der normalen Produktlogik.

Smart Clothing ist nicht nur Tech-Fashion. In Workwear, Corporate Wear und Performance Wear geht es oft um sehr konkrete Dinge:
NFC ist dabei eine der niedrigschwelligsten Lösungen, weil das Handling extrem einfach ist: Tap mit dem Smartphone, fertig. Und weil sich NFC in ein Logo integrieren lässt, ohne das Design zu zerstören.
Unsere Connected-Merchandise-Logik fasst diese Richtung sehr gut zusammen: Connected Merchandise verbindet physische Produkte beispielsweise mit dem Digitalen Produktpass (DPP) oder mit digitalen Informationen/Erlebnissen über QR/NFC/RFID und macht Textilien zu interaktiven Touchpoints.
Eine Workwear-Marke will weniger Rückfragen im Service und gleichzeitig mehr Kontrolle über Produktinformationen.
Mit NFC im Branding können Pflegeinfos, Ersatzteil-Links, Sicherheitsdaten oder interne Checklisten direkt am Produkt zugänglich sein – ohne Hangtags, ohne separate Labels, ohne App-Zwang.
Für den Endnutzer bleibt es „ein ganz normales Kleidungsstück“ – nur eben mit einem digitalen Shortcut, der wirklich hilft.

Nicht jedes Projekt braucht 3D. Viele Anwendungen brauchen genau das Gegenteil:
Und trotzdem erwarten Kunden heute „mehr“ – aber eben subtil: Matt/Gloss-Kontraste, Iriodin-Schimmer, Stickoptik als Transfer, UV/Temperature/Wet-sensitive Effekte usw.
Der Trend dahinter ist nicht „bling bling“, sondern: Differenzierung ohne Komfortverlust.
Ein Performance-Produkt braucht ein flaches Logo, weil es sonst beim Tragen stört oder zu schwer wirkt. Gleichzeitig soll es hochwertiger aussehen als „Standard Flat PU“.
Mit Matt/Gloss-Kontrast oder einem subtilen Schimmereffekt wirkt das Logo sofort premium – ohne dass es dicker wird.
So bleibt die Funktion (Stretch, Tragekomfort, Waschbarkeit) erhalten – und der Look bekommt trotzdem Charakter.
Wenn man diese 7 Trends nebeneinanderlegt, erkennt man ein Muster: Es geht 2026 weniger um „noch mehr Optionen“ – sondern darum, Logos als Teil eines Systems zu denken.
Und genau deshalb ist die bessere Antwort auf „Was gibt’s Neues?“ nicht Technik #151 – sondern eine neue Denkweise.
Denn wenn Kunden „neu“ fragen, meinen sie eher:
Und genau dafür lohnt es sich, die Diskussion zu drehen: Neu bedeutet nicht zwingend neue Technik. Neu bedeutet: neue Anforderungen, neue Use Cases und eine neue Systemlogik.
Wir haben diese Themen in unseren Hub Pages strukturiert aufbereitet – je nachdem, was du gerade brauchst:
- Trikot-Setup & Balance 3D/Flat: „Customize Your Jersey“
- Fanbindung & Aktivierung (Clubs): „Connected Jersey“
- Connected Products für Brands (NFC/QR/RFID im Branding): „Connected Merchandise“
- Digitaler Produktpass (DPP) & Transparenz: „Digitaler Produktpass (DPP) in Textilien“
- Digitaler Datenfluss & Prozesse (Supply Chain / Lager / Inventur): „RFID-Lösungen“

2026 geht es nicht um „noch eine Technik“. Neu ist, wofür Logos genutzt werden – und wie sie ins Gesamtsystem passen.
Wenn du für dein nächstes Projekt die richtige Richtung suchst, ist der wichtigste Schritt eine saubere Auswahl: 2-3 passende Lösungen für euer konkretes Projekt – statt 150 Möglichkeiten auf dem Papier.
Von der ersten Designidee über die richtige Technik-Kombination bis zur Umsetzung – inklusive Connected Features, wenn es für dein Projekt Sinn macht.













