Ein neues Trikot entsteht nicht nur am Bildschirm. Wie Logos, Ziffern und andere Elemente später auf dem Textil umgesetzt werden, gehört genauso zum Design.
Das zeigt auch unser Projekt mit Berkeley Soccer für die Saison 2026.
Die Männer- und Frauenfußballteams bekamen neue Logos und Ziffern. Gleichzeitig wollte Berkeley bei der Veredelung einen neuen Weg gehen. Auf den bisherigen Trikots wurden vor allem Vinyltransfers und sublimierte Logos eingesetzt. Für die neuen Designs sollte sich das ändern – und Berkeley kam damit auf uns zu.
Gemeinsam haben wir uns angeschaut, welche Veredelung am besten zu den neuen Trikots passt. Dabei ging es nicht darum, einfach eine auffälligere Variante zu finden. Material, Oberfläche und Aufbau mussten zum Design passen und über die verschiedenen Trikots hinweg funktionieren.
Die neuen Logos sollten sich stärker vom Textil abheben und mehr Struktur bekommen. Gleichzeitig sollte der klare Look der neuen Designs erhalten bleiben.
Die Herausforderung bestand also darin, einen sichtbaren Unterschied zu schaffen, ohne das Design selbst unnötig zu verändern.
Hinzu kam, dass es nicht nur um ein einzelnes Logo oder Trikot ging. Die neuen Logos und Ziffern sollten sowohl beim Männer- als auch beim Frauenteam zum Einsatz kommen. Entsprechend wichtig war eine Lösung, die über die verschiedenen Trikots hinweg eine gemeinsame Linie schafft.

Gemeinsam mit Berkeley haben wir uns verschiedene Möglichkeiten angeschaut. Am Ende fiel die Wahl auf 3D SILICONE I MATT GLOSS.
Im Gegensatz zur bisherigen flacheren Umsetzung hebt sich das Logo sichtbar vom Textil ab. Dadurch bekommen Konturen und einzelne Flächen eine stärkere Definition.
Für Berkeley war genau das interessant: Der neue Look sollte nicht durch mehr Grafik entstehen, sondern durch die Art, wie die vorhandene Grafik umgesetzt wird.
Durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Oberflächen lassen sich einzelne Bereiche des Logos voneinander absetzen. Je nach Lichteinfall wirken die einzelnen Flächen dadurch unterschiedlich, obwohl das Design selbst unverändert bleibt.
Gerade bei einem reduzierten Logo kann das viel ausmachen.
Statt weitere Farben oder grafische Elemente hinzuzufügen, arbeitet man mit dem Material selbst. Höhe, Oberfläche und Finish werden damit zu einem Teil des Designs.
Für uns ist dabei ein Punkt wichtig: Eine 3D-Veredelung ist nicht automatisch die bessere Wahl.
Ein sublimiertes Logo, ein klassischer flacher Heat Transfer oder eine 3D-Lösung können alle richtig sein. Entscheidend ist, was zum jeweiligen Trikot und zum gewünschten Ergebnis passt.
Genau deshalb starten wir solche Projekte nicht mit der Frage: Welches Produkt können wir hier einsetzen?
Wir schauen zuerst auf das Trikot.
Erst danach geht es um die passende Technik.
Bei Berkeley führte dieser Prozess zu 3D SILICONE I MATT GLOSS. Die Kombination aus 3D und unterschiedlichen Oberflächen passte zu dem Look, den Berkeley mit den neuen Trikots erreichen wollte.

Die Veredelung kommt in der neuen Saison sowohl beim Männer- als auch beim Frauenteam zum Einsatz. Damit folgen Logos und Ziffern bei beiden Teams derselben Linie und passen zu den jeweiligen Trikotdesigns.
Auf dem fertigen Trikot wird der Unterschied zur bisherigen Umsetzung deutlich.
Die Logos heben sich sichtbar vom Textil ab. Die 3D-Struktur gibt den Konturen mehr Definition, während das Matt-Gloss-Finish mit unterschiedlichen Oberflächen spielt. Je nach Licht und Blickwinkel wirken einzelne Bereiche des Logos anders.
Gleichzeitig bleibt das Design klar und reduziert.
Und genau das war das Ziel.
Wenn ihr gerade an euren Trikots für die nächste Saison arbeitet: Zeigt uns das Trikot. Zeigt uns die Designs. Und erzählt uns, was ihr damit erreichen möchtet.
Dann schauen wir gemeinsam, welche Veredelung dazu passt.







