Ein Club kontaktiert uns und benötigt 5.000 Vereinslogos.
Kein Problem.
Eigentlich scheint alles geklärt.
Im Gespräch stellt sich dann jedoch heraus, dass die Logos nicht nur auf Trikots und T-Shirts eingesetzt werden sollen.
Sondern zusätzlich auf:
Und genau an diesem Punkt wird es interessant.
Denn obwohl das Logo identisch bleibt, bedeutet das nicht automatisch, dass dieselbe Lösung für jedes Textil geeignet ist.
Viele Kunden konzentrieren sich verständlicherweise zuerst auf das Design.
Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Frage:
Auf welchem Textil soll das Logo später eingesetzt werden?
Denn ein Polyester-Trikot verhält sich völlig anders als eine wasserabweisende Regenjacke.

Viele Outdoor- und Funktionsmaterialien besitzen spezielle Beschichtungen. Zum Beispiel sogenannte DWR-Beschichtungen (Durable Water Repellent).
Diese sorgen dafür, dass Wasser vom Material abperlt und die Kleidung ihre Funktion erfüllt. Genau diese Eigenschaft kann jedoch bei der Veredelung zur Herausforderung werden.
Denn vereinfacht gesagt:
Wenn ein Stoff dafür entwickelt wurde, möglichst wenig an sich heranzulassen, betrifft das unter Umständen auch den Kleber eines Transfers.
Das bedeutet nicht, dass Heat Transfers auf solchen Textilien nicht funktionieren. Es bedeutet lediglich, dass häufig eine andere Lösung erforderlich ist als bei einem klassischen Trikot.
Nehmen wir unser Beispiel.
Das Vereinslogo soll auf:
eingesetzt werden.
Die Herausforderung: Diese Materialien verhalten sich völlig unterschiedlich.
Ein klassisches Polyester-Trikot ist etwas ganz anderes als eine wasserabweisende Regenjacke. Besonders bei beschichteten Textilien können Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen.
Nicht weil das Logo schlecht produziert wurde, sondern weil das Material andere Anforderungen an den Kleber und die gesamte Konstruktion stellt.

Bevor ein größeres Projekt startet, möchten wir möglichst viele Fragen bereits vorab beantworten.
Deshalb bieten wir kostenlose Inhouse-Tests an.
Dafür schicken uns Kunden:
Anschließend testen wir verschiedene Lösungen direkt auf dem vorgesehenen Material.
So können wir beurteilen:
Und vor allem: Wir erkennen mögliche Probleme, bevor die eigentliche Produktion beginnt.

Manche Kunden wundern sich, warum wir bereits zu Beginn Fragen stellen wie:
Der Grund ist einfach: Je mehr wir über die spätere Anwendung wissen, desto besser können wir die passende Lösung empfehlen.
Nicht jedes Projekt benötigt eine Speziallösung. Aber wenn eine erforderlich ist, möchten wir das möglichst früh erkennen.
Wenn wir für dasselbe Logo mehrere Varianten empfehlen, dann hat das meistens nichts mit dem Design zu tun. Es hat mit dem Textil zu tun.
Denn Trikots, Baumwollshirts, Softshelljacken oder Regenbekleidung stellen unterschiedliche Anforderungen an die Veredelung. Deshalb lohnt es sich, bereits früh über die spätere Anwendung zu sprechen und nicht nur über das Motiv selbst.
Ein Logo mag auf den ersten Blick immer gleich aussehen. Die optimale Lösung dahinter ist es nicht unbedingt.
Wenn du dir unsicher bist, welche Lösung für deine Textilien geeignet ist, unterstützen wir dich gerne mit Anwendungstests und unserer Erfahrung aus tausenden Projekten. Oft lässt sich bereits mit einem kleinen Stoffmuster herausfinden, welche Lösung für dein Projekt am besten geeignet ist.













